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Die Melodie "Moonlight Serenade" ist eine Komposition von Glenn und zeigt den unverkennbaren Sound im Saxophon-Satz, wobei eine Klarinette über vier Saxophone die Melodie führt, welche wiederum durch ein Tenor-Sax in der unteren Oktave verdoppelt wird.

Joe Garland komponierte "In The Mood"; unter Glenn's Einfluß wurde daraus das rhythmisch so ansprechende und ausgewogene Swing-Arrangement. Beachtlich das Frage-und-Antwort-Spiel des Tenorsaxophons von Tex Beneke und Al Klink, von denen jeder abwechselnd zwei Takte bläst.

"String of Pearls" von Staff-Arangeuer Jerry Gray bringt ein weiteres Saxophongespräch und solide Trompetensoli von Bobby Hacket.

Der Song "Little Brown Jug" entstand während einer Radiosendung; unbekümmerte Zurufe aus der Band machen diese Aufnahme besonders lebendig und zeigen den optimistischen Team-Geist der Miller-Band.

"St. Louis Blues March" zeigt das Orchester von der massiveren Seite; aus der eigentlich langsamen, melancholischen Melodie ist ein flott inspirierte Bigband-Leistung geworden.

Bei "American Patrol" - einer traditionellen Militärmusik in swingender Miller-Neufassung - scheint das Ende des Arrangements bereits gekommen, da die Band bis zur Unhörbarkeit leiser wird und dann erfolgt doch noch ein grandioses Tutti-Finale aus allen Registern.

Mit "Pennsylvania Six-Five-Thousand" wird an das gleichnamige Hotel (jetzt "Statler") in Manhatten, New York, erinnert. Über diese Telefonnummer reservierten die Fans ihre Plätze für die Konzerte.

Der besondere Effekt von "Tuxedo Junction" beruht auf der genial-einfachen, ja lässigen Verarbeitung des Themas durch die Bläser.

Bei "Chattanooga Choo Choo" - im temperamentvollen Swing-Rhythmus - hören wir Tex Beneke mit fröhlichem Sing-Sang und munterem Gepfeife, während er aus seinem Saxophon die letzten Quinten an Perfektion herausquält.



(Quelle: Klappentext der Schalplatte "The Glenn Miller Story"
von George T. Simon, 1956)